Tag 1: Das Abenteuer kann beginnen! Erstmals machen sich 3 Farfalla-Generationen auf die Reise und folgen dem Duft der Rose... 

Claude Richard, einer der Gründer von Farfalla, ist ein alter Fuchs in Sachen Duftreisen. Seine Enkelin Anae ist mit ihren 2 Jahren die jüngste im Bunde und erlebt mit Papa Malvin und Mama Muriel die erste Duftreise. Malvin Richard ist Teil der jungen Farfalla-Generation, er liebte es von Kindesbeinen an Kulturen und Pflanzen fremder Länder zu entdecken. Muriel arbeitet zwar nicht bei Farfalla, teilt aber die Leidenschaft des Reisens und der Düfte. Unterstützt wird die Farfalla-Familie von Lukas Lüscher, Schulfreund von Malvin und bei Farfalla im Marketing Team.

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Tag 2 und 3: Nach der Ankunft überrascht uns Teheran mit Farbenfreude und Herzlichkeit. Uns bewegt, wie offen und neugierig die Menschen hier sind. Auch wenn die Grossstadt hektisch ist, finden wir in den paradiesischen persischen Gärten echte Oasen. 

 

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Tag 3 und 4 unserer ethnobotanischen Duftreise: Den Trubel der Grossstadt lassen wir hinter uns und reisen weiter in die Berge von Kerman. Hier liegt eines der wichtigsten Rosen-Anbaugebiete des Iran. Vor vielen Jahren begannen dort die Familie Homayoun und Shahin Sanati auf einer Höhe zwischen 2000 und 3000 m Damaszenerrosen anzupflanzen. Wir treffen hier Shahin Sanati, die Schwester des Gründer des Rosenprojektes. Sie lebt in Hamburg, pendelt mehrmals pro Jahr zwischen Deutschland und dem Iran und ist zuständig für die Exportaktivitäten des Projektes.

Jean-Claude Richard: "Wow, was für ein Anblick! ich bin ja schon viel auf der Welt herumgekommen und habe viele Pflanzenprojekte besucht, aber dieses Tal ist einmalig. Ich stehe inmitten von kleinen Rosenfelder im Lalehzar-Tal auf 3000 m und hinter mir die schneebedeckten Viereinhalbtausender. Hier vereint sich der Schneewind mit dem Rosenduft. Ein echtes Vorzeigeprojekt, sowohl aus ökologischer wie auch aus menschlich-sozialer Sicht. Zu verdanken einem Visionär der vor vierzig Jahren den Mut gehabt hat in diesem Tal Rosen anzubauen. Heute ist es die grösste Rosendestillerie im Iran. Ich bin beeindruckt. Die Firma gehört zur Mehrheit einer Stiftung, die auch zwei Waisenhäuser in der Stadt Kerman betreibt und den jungen Erwachsenen die Möglichkeit bietet in der Destille mitzuarbeiten."

 

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Tag 5 unserer ethnobotanischen Duftreise: Mit den Pflückern treffen wir im Morgentau bei den Rosen ein, die Kälte der Nacht liegt noch auf den Feldern. Wir spüren hier oben die Abgeschiedenheit von Industrie, Verkehr und Umweltgiften. Die Rosen, die hier auf 3000 m wachsen, sind wirklich bio. Neben dem Bio-Aspekt überzeugen uns auch die weiteren Ansätze der Kooperative: die Devise "Rosen statt Mohn", die den Bauern ein legales und sicheres Einkommen garantiert oder das Upcycling der Destillationsabfälle zu Rosen-Brennbrikkets. Jetzt müssen die von Hand gepflückten Blüten so rasch wie möglich in die Destillerie - mit Eseln, Mopeds und Autos transportieren die Pflücker ihre 20kg-Säcke zur Messsation.

 

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Tag 6 und 7: Wir nehmen Abschied von den Rosenfeldern in Kerman, langsam neigt sich unsere Reise dem Ende zu. Wir feilschen in Isfahan um Teppichpreise und geniessen erfrischende Entspannung beim „Füessli bade“, wie die Kleinste im Bunde sagen würde. Am Abend treffen sich die einheimischen Familien am Platz Meidān-e Emām (Naqsch-e Dschahan) und lassen den Tag ausklingen. 

Malvin Richard: „Nie vergessen werde ich die Szenerie auf dem wunderprächtigen Naqsch-e Dschahan in Isfahan, dem zweitgrössten Platz der Welt, der sich am Abend mit Familien füllt, die ihr wohl verdientes Nachtessen - es ist Ramadan - picknickend zu sich nehmen. Langsam mischt sich der zarte Duft der Rose, der von den naheliegenden Rosengärten und der von den Parfums der Frauen sich mit dem Dampf der Shishas und verbindet sich zu einem atemberaubenden Parfum. "

 

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