Natürliche Intimpflege  

Bei vielen Frauen stellt sich mit dem sinkenden Östrogenspiegel, zum Beispiel in den Wechseljahren oder durch anderweitige hormonelle Turbulenzen, ein unangenehmer Feuchtigkeitsmangel im Bereich der Schleimhäute ein. Insgesamt wird die Haut zunehmend trockener und verliert Elastizität, Falten werden sichtbarer, die Schleimhäute von Lippen, Augen, Vulva und Vagina scheinen zu verdursten.

Machen sich Juckreiz und ein brennendes Gefühl bei Scheidentrockenheit bemerkbar, ist die Anfälligkeit für Scheidenpilze und andere Infektionen erhöht. Zum Glück lässt uns die Natur bei allfälligen Leiden wie auch bei der Scheidenpilz-Prävention nicht im Stich: Denn seit jeher kennt die Frauenheilkunde ausgewählte Heil- und Aromapflanzen, mit deren hilfreichen Eigenschaften wir zurück zum Wohlgefühl finden.

Eine sanfte Intim-Reinigung mit abgestimmtem ph-Wert und anschliessend eine rückfettende und hormonell ausgleichende, pflegende Anwendung sind eine wichtige Prävention gegen einen Scheidenpilz und unangenehme Scheidentrockenheit. Wichtig ist der Aspekt der Reinigung: Grundsätzlich sollen die sich sehr gut selbst reinigenden Labien (Vulvalippen) nicht zu oft gespült oder gewaschen werden, vor allem nicht von innen. Wenn warmes Wasser nicht ausreicht, sollten spezielle, extramilde Reinigungsprodukte für die natürliche Intimpflege zum Einsatz kommen. Eine übertriebene Intimhygiene mit konventionellem Duschgel oder Seife ist für die Scheidenflora auf Dauer sehr schädlich.

 

Die sanfte Intimhygiene 

Eine natürliche Intimpflege wie eine Intim-Waschlotion, ein Intim-Waschschaum oder ein Intimpflege-Duschgel darf den pH-Wert der sensiblen Schleimhäute nicht durcheinander bringen und muss die natürliche Intimflora intakt halten. Gerade auch bei einer ausgewiesenen Intimpflege ist auf Naturkosmetik zu achten, um sicherzustellen dass nebst Wasser nur natürliche Substanzen an die Schleimhäute gelangen. 

Der farfalla Intimpflege Waschschaum schützt dieses empfindsame körpereigene Ökosystem mit pflanzlicher Milchsäure und einem ph-Wert von 4.2-4.4. Das ist optimal für den natürlichen ph-Wert der Schleimhaut, der zwischen 3.8 bis 4.4 liegt. Zudem helfen wertvolle Wirkstoffe wie Bio-Kamillenhydrolat und Rosenblütenwasser bei Rötungen und Irritationen. Besonders sanfte ätherische Öle wie Muskatellersalbei und Lavendel fein bringen regenerierende und lindernde Eigenschaften mit und unterstützen das persönliche Wohlgefühl Tag für Tag.

5 Fragen zur Intimpflege

1.    Reicht nicht einfach warmes Wasser?

Reicht meistens, aber die meisten haben dennoch das Gefühl, ein Reinigungsprodukt zu brauchen. Dann aber bitte Finger weg von normalem Duschgel oder Seife, die nicht den niedrigen pH-Wert der Vulva berücksichtigen und langfristig eine intakte Scheidenflora beschädigen. Stattdessen auf ausgewiesene natürliche Intimpflegeprodukte setzen.

2.    Darf ich auch das Innere der Vulva waschen?

Die Vagina besitzt einen ständigen Selbstreinigungsprozess. Grundsätzlich reicht die äussere Reinigung unter der Dusche absolut aus, um die Scheidenflora nicht zu irritieren.

3.    Was hat es mit dem ph-Wert bei der Intimreinigung auf sich?

Der natürliche pH-Wert der Vulva liegt bei 3.8 - 4.4. In diesem Bereich sollte auch der pH-Wert eines passenden Reinigungsprodukt sein. Normale Körperpflegeprodukte sind für einen ph-Wert von 4.7 – 5.7 optimiert und daher nicht zu empfehlen. Der pH-Wert des farfalla Intim-Waschschaums liegt bei 4.2 - 4.4. 

4.    Kann ich auch den Waschlappen benutzen?

Lieber nicht, hier tummeln sich gerne Keime, die wir in unserer Scheidenflora nicht verbreiten wollen. 

5.    Wie steht es mit Intim-Deodorant?

Bitte nicht! Hier droht der Intimflora eine geballte Ladung unerwünschter Substanzen. Braucht keine*r.

Intimhygiene

Wie natürliche Intimpflege mit ätherischen Ölen das Wohlgefühl verbessern kann

Nebst dem riechbaren, sinnlichen Erlebnis der ätherischen Öle untermauern zahlreiche Studien ihre Wirksamkeit auf Gesundheit und Wohlbefinden. Ihre positiven Eigenschaften entfalten sich bei verschiedenen Anwendungsformen.

Auf die Haut aufgetragene Mischungen ätherischer Öle auf Basis eine Trägeröls dringen über die Hautporen in Gewebe, Lymphsystem und den Blutkreislauf ein und gelangen so zu den Organen, bei denen sie gebraucht werden. Das Einmassieren der Mischung, in diesem Fall im Bereich der Vulvalippen, beschleunigt diesen Prozess.

Nicht nur ätherische Öle, auch fette Pflanzenöle sind unschätzbare Helfer, wenn es darum geht hormonellen Schwankungen mit pflanzlicher Unterstützung zu begegnen. farfalla setzt auf das kostbare Granatapfelkernöl, das für seinen hohen Gehalt an Phytoöstrogen und hochungesättigter Punicinsäure sehr geschätzt wird. Anders als synthetische Hormone haben Phytoöstrogene keine Nebenwirkungen. Granatapfelkernöl unterstützt die natürliche Intimflora und stärkt ihre eigene Schutzfunktion. Die enthaltene Punicinsäure soll das Immunsystem regulieren und mit seiner sehr antioxidativen Wirkung Krebs vorbeugen. Zusätzlich erhöhen Bio-Jojobaöl und wertvolles Bio-Cassisöl die Geschmeidigkeit der Haut. Ätherische Öle von Lavendel und Kamille blau beruhigen gereizte und gerötete Haut, dienen der Scheidenpilz-Prävention und lindern bei Juckreiz. Muskatellersalbei rundet mit seinen ausgleichenden Eigenschaften das Intime Pflegeöl ab. 1-2 Tropfen Öl reichen aus, um die äussere Schleimhaut sorgfältig mit den Fingerspitzen einzuölen.

Zusatztipp: Die Vulvalippen vor der Anwendung des Intimen Pflegeöls mit Bio-Rosenblütenwasser besprühen.

 

Natürliche Intimpflege bei Scheidentrockenheit

Wichtig: Bei der Monatshygiene auf chlorfreie Bio-Tampons und Binden achten oder auf nachhaltige Produkte wie Menstruationscups oder Period-Pants umsteigen. Denn Rückstände von Pestiziden und Dioxin aus der Chlorbleiche in konventionellen Baumwolltampons können nicht nur die Schleimhäute reizen, sondern auch als Hormonstörer wirken.

 

Weg mit der Scham!

Sprache formt unsere Wahrnehmung. Kein Körperteil ist schamvoll.
Doch im Begriff «Schamlippen» setzt sich die Scham, mit der die weibliche Sexualität und Körperlichkeit über Jahrhunderte unterdrückt und diskriminiert wurde, fort. Darum sprechen wir von den Labien, den äusseren und inneren Schleimhäuten, von Vulva und Vagina, vermeiden jedoch das Wort Schamlippen und verweisen auf eine offizielle Petition an den Duden, die fordert: Weg mit der Scham! 

Zur Petition an den Duden

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